Wiederkehrende Strukturen der Praxis.
Systeme beschreibt die wiederkehrenden Strukturen, die Zeichnungen, Installationen, Datenarbeiten und partizipative Projekte verbinden: Wahrnehmung, Beobachtung, Teilhabe, räumliche Übersetzung und soziale Interaktion.
Wahrnehmung wird zum Feld.
Zeichnungen, Malereien und Arbeiten auf Papier verdichten Dichte, Spur, Bewegung und Unterbrechung zu materiellen Systemen. Sie sind den Installationen nicht nachgeordnet; sie sind die konzentrierte visuelle Form derselben Methode.
Beobachtung verändert, was sie beobachtet.
Wald, Bildschirm, Stadt und Körper erscheinen als lesbare Räume. Überwachung, Spuren und öffentliche Aufmerksamkeit werden als räumliche und soziale Anordnungen sichtbar.
Partizipation ist Teil des Materials.
Das Publikum betrachtet die Arbeit nicht nur. Es produziert die Bedingungen, durch die sie lesbar wird: Entscheidung, Risiko, Distanz, Empathie, Freiheit und Aussetzung.
Daten werden Linie, Licht und Raum.
Digitale Information wird nicht als technisches Spektakel gezeigt. Sie wird in Zeichnungen, Bewegungsprofile, Lichtstrukturen und räumliche Situationen übersetzt, denen Körper physisch begegnen können.
Kollektive Bedingungen werden sichtbar.
Privatheit, Migration, pandemische Distanz, künstliche Intelligenz und der Wunsch nach Freiheit werden als Beziehungssysteme verstanden. Die Arbeiten schaffen Situationen, in denen diese Kräfte sichtbar, spürbar und verhandelbar werden.
Über Medien hinweg verwandelt Mehnert Systeme in Situationen: Zeichnungen verdichten Wahrnehmung, Daten werden räumliche Struktur, und Partizipation legt offen, wie Kontrolle, Freiheit und soziales Verhalten produziert werden.
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